Dein Grundriss zeigt dir, was belegt ist und was frei

Belegungsplan

Drei Seminarräume, ein Anruf um elf Uhr: Welcher ist am Donnerstag um 14 Uhr frei, und passt die Gruppe hinein? In einer Terminliste beantwortest du das durch Blättern und Kopfrechnen. Im Belegungsplan siehst du deine Fläche von oben, ziehst den Regler auf 14 Uhr und hast die Antwort.

Belegungsplan von Terminory: Restaurant-Gastraum als Grundriss, belegte Tische rot mit Gastnamen, freie Tische grün, Zeitregler auf 19:00 Uhr
Belegungsplan Restaurant: Gastraum mit belegten und freien Tischen

Wie der Belegungsplan funktioniert

Vom Grundriss zur Belegung

Deine Fläche nachzeichnen

Im Editor legst du Formen an: Rechtecke und Kreise für Tische, Räume und Plätze, Linien für Wände und Trennungen, Textfelder für Beschriftungen wie „Wintergarten“ oder „Bühne“. Farben setzt du selbst.

Formen mit Ressourcen verknüpfen

Jede Form bekommt ihre Ressource zugeordnet, also einen konkreten Tisch, Raum oder Behandlungsplatz. Eine Ressource gehört zu genau einer Form, damit die Belegung eindeutig bleibt. Formen ohne Zuordnung bleiben Dekoration, was sich für Tresen, Bühne oder Empfang anbietet.

Den Tag am Regler durchgehen

Zieh den Zeitregler über den Tag, und der Plan zeigt für jeden Moment, was belegt ist. Beim Öffnen steht er auf der aktuellen Uhrzeit. Das Datum wählst du frei, du siehst den Samstagabend also schon am Donnerstag.

Drei Zustände auf einen Blick

Frei, belegt und extern belegt. Der dritte Zustand kommt aus verbundenen Kalendern und zeigt Zeiten, die außerhalb von Terminory geblockt wurden. In einer belegten Fläche steht der Name, sodass du am Plan erkennst, wer wo sitzt.

Freie Flächen direkt belegen

Ein Klick auf eine freie Fläche öffnet die Terminanlage, mit der Reglerzeit als Startzeit und der Fläche bereits ausgewählt. Damit ist der Plan ein Arbeitswerkzeug und nicht nur eine Anzeige.

Belegtes ansehen und umlegen

Ein Klick auf eine belegte Fläche öffnet eine Infokarte, von dort geht es in die Details. Ziehst du eine Belegung auf eine andere Fläche, wechselt sie die Ressource. Die Uhrzeit bleibt dabei, wie sie ist, und Serientermine lassen sich im Plan nicht umlegen.

Aktualisiert sich von selbst

Die Ansicht lädt alle zwanzig Sekunden nach und pausiert, solange jemand bucht oder bearbeitet. Auf einem Tablet am Tresen oder am Empfang bleibt sie dadurch aktuell, ohne dass jemand daran denken muss.

Wie die Pläne aufgebaut sind

Ein wichtiges Detail vorab

Ein Plan gehört immer zu einer Ressourcen-Kategorie an einem Standort. Deine Tische liegen zum Beispiel in der Kategorie „Tisch“, deine Behandlungsräume in „Raum“. Beide bekommen ihren eigenen Plan, und in der Ansicht schaltest du oben zwischen ihnen um.

Das heißt auch: Zwei Dinge aus verschiedenen Kategorien siehst du nicht im selben Bild. Wer Raum und Gerät getrennt verwaltet, hat dafür zwei Pläne. Willst du Innenraum und Terrasse getrennt sehen, gehören ihre Tische in zwei Kategorien. Liegen sie in derselben, stehen sie zusammen auf einem Plan, was für die meisten Betriebe der einfachere Weg ist.

Über mehrere Standorte hinweg bekommt jeder Standort seine eigenen Pläne. Mehrere Standorte gehören zur Business-Stufe.

Physiopraxis mit Terminbuchung

So entsteht dein Raumplan

Einmalig, dann läuft er

1. Ressourcen anlegen

Die Tische, Räume oder Plätze, die es wirklich gibt, mit ihren Eigenschaften wie Sitzplätzen. Sie liegen in einer Kategorie, und diese Kategorie ist der Einstieg in den Editor.

2. Die Fläche nachbauen

Für jeden Tisch ein Rechteck oder einen Kreis, für Wände eine Linie, für Beschriftungen ein Textfeld. Kopierst du eine Form, wird die zugehörige Ressource gleich mit angelegt.

3. Formen zuordnen

Jede Form bekommt ihre Ressource. Ab diesem Moment weiß der Plan, welche Belegung zu welcher Fläche gehört.

4. Speichern und öffnen

Ab jetzt zeigt der Plan jede Buchung an der Stelle, an der sie stattfindet. Zeichnen musst du das einmal, danach ändert sich nur etwas, wenn du Möbel umstellst.

Raumplan-Editor von Terminory: Werkzeugleiste mit Rechteck, Kreis, Linie und Text, damit ein Gastraum mit Tischen, Bar und Terrasse auf einem Raster nachgezeichnet wird
Raumplan-Editor: Tische, Bar und Terrasse zeichnen

Wo sich ein Belegungsplan lohnt

Vom Gastraum bis zum Behandlungszimmer

Restaurant und Gastraum

Der klassische Fall: ein Tischplan statt eines Reservierungsbuchs. Wer sitzt wo, welcher Tisch wird gleich frei, passt die Laufkundschaft noch rein.

Veranstaltungsräume und Nebenzimmer

Wer Räume vermietet, verkauft Flächen und keine Termine. Im Plan erkennst du die Lücke zwischen zwei Buchungen sofort und siehst, welcher Raum am gefragten Termin noch offen ist.

Seminarräume und Coworking

Mehrere Räume unterschiedlicher Größe, wechselnde Belegung über den Tag. Die Frage „welcher Raum ist um 14 Uhr frei“ beantwortet ein Blick.

Praxis und Studio

Behandlungsräume, Geräteplätze, Trainingsflächen. Für jede dieser Kategorien gibt es einen eigenen Plan, zwischen denen du umschaltest, und du siehst je Fläche, wann sie belegt ist.

Was du dafür brauchst

Ehrlich zur Einordnung

Der Belegungsplan gehört ab der Pro-Stufe dazu. Ohne ihn funktioniert die Buchung genauso, deine Ressourcen erscheinen dann in Listen- und Kalenderform. Sinnvoll ist der Plan, wenn die Anordnung deiner Flächen für Entscheidungen zählt: Bei vier gleichwertigen Behandlungsräumen bringt eine Draufsicht wenig, in einem Gastraum mit Fenstertischen und Nebenzimmer trifft man damit bessere Entscheidungen.

Häufige Fragen

FAQ

Sieh dir den Belegungsplan an deiner eigenen Fläche an

Lass dir in zwanzig Minuten zeigen, wie dein Gastraum, dein Seminarraum oder deine Praxis als Plan aussieht. Oder starte kostenlos und zeichne ihn selbst nach.